testtestWürfel haben mehr als sechs Seiten
 

Was wir wollen / Konzept


„HANNOVER LERNT SPIELEN(D) - Würfel haben mehr als sechs Seiten und müssen nicht aus Plastik sein“


Die Convention nimmt das Thema Gesellschaftsspiele als Mittel der entwicklungspolitischen Bildung und Politik im Gesellschaftsspiel unter die Lupe.
Schwerpunkte werden dabei Gender und Diversity sowie ökologische und soziale Nachhaltigkeit sein. Neben Brettspielen werden auch Liverollenspiele (LARP), Escaperooms und Krimispiele sowie klassische Rollenspiele (Pen & Paper) in den Blick genommen. Neben den Vorträgen und Workshops können auch verschiedene Spiele vor Ort ausprobiert werden.


Bislang gibt es kein eigenständiges Format, das die Teilaspekte der Diskussionen um den Einsatz von Gesellschaftsspielen in der entwicklungspolitischen Bildung zusammenbringt. Meist finden die Diskussionen in den Zeitschriften und digitalen Medien der speziellen Bereiche statt, oder sie finden sich im Veranstaltungsprogramm von Messen oder Conventions als „angehängtes Thema“. Hinzu kommt, dass die Diskussionen und Möglichkeiten zur Umsetzung und Einbeziehung der Themen der Agenda 2030 nicht über die Grenzen der einzelnen Unterbereiche der Gesellschaftsspiele hinaus stattfindet.


Mit der Convention „HANNOVER LERNT SPIELEN(D)“ werden Diskussionen und Erfahrungen gebündelt, erfolgreiche Methoden erprobt und aktuelle Forschungsergebnisse beleuchtet. Ziel ist es auszuloten wie Gesellschaftsspiele für die Bildungsarbeit, insbesondere im Bereich ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit, genutzt werden können. Die Convention gibt so die Möglichkeit, sich mit der politischen Metaebene der Gesellschaftsspiele auseinanderzusetzen. Die gesellschaftlichen Wirkmechanismen und Diskussionen aus dem Bereich der Nachhaltigkeit und Diversity in Spielen sollen dargestellt werden.


Es werden Möglichkeiten aufgezeigt Spielen für die politische Bildung nutzbar zu machen. Besonders Pilotprojekte und „Best practice“-Beispiele sollen praktisch und theoretisch gezeigt werden. Damit soll den Teilnehmenden ermöglicht werden neue Blickwinkel auf Gesellschaftsspiele zu bekommen sowie neue Methoden zur Vermittlung von komplexen Themen kennen zu lernen. Forschende und Aktivist*innen soll die Möglichkeit geboten werden ihre Ergebnisse vorzustellen, Diskussionen anzustoßen und zu führen und sich intensiv zu vernetzen. Letztlich soll auch Interessierten die Möglichkeit gegeben werden Spiele praktisch auszuprobieren.


Die Veranstaltung richtet sich an gesellschaftspolitisch interessierte Spieler*innen, aber auch an pädagogisch Arbeitende und Forschende sowie spielerisch interessierte Aktivist*innen.